Umweltminister Untersteller spricht auf ÖEG Generalversammlung

Zum Auftakt der  vierten Generalversammlung der ÖEG spricht Franz Untersteller MdL, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden – Württemberg zum Thema “Die Energiewende voranbringen – effizient, verbrauchsnah und kostensparend. Der notwendige Beitrag der Kirchen und ihrer Mitglieder zu einem ambitionierten Klimaschutz”

Min-Bild für Internet 72dpi Quelle Umweltministerium

Anschließend steht Franz Untersteller für das Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Kirchen, u.a. Prälatin Gabriele Wulz und Superintendent Johannes Knöller  und den Teilnehmenden zur Verfügung.

Entsprechend ergeht eine herzliche Einladung an alle Interessierte – auch an diejenigen, die nicht Mitglieder der ÖEG sind – für den 8. Juni 2013, um 13:15 in den Festsaal der Evangelischen Akademie Bad Boll.

Nähere Informationen finden sich unter  Einladung GV 2013_130514

 

 

 

 

 

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3 mal Thema Energiewende

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,

wie Sie wissen, steht  die so notwendige Energiewende schwer unter Beschuss. Für hohe Strompreise wird das EEG und die Erneuerbaren verantwortlich gemacht. Dabei führt ein konsequenter weiterer EE-Zubau unter Berücksichtigung notwendiger Klimaschutzmassnahmen und der Vermeidung hoher Kosten für importierte fossile Energie  in Kombination mit einem effektiven Strommarktdesign  zu einem gesamtwirtschaftlichen Nutzen von rund 460 Mrd. € im Jahr 2050. Dies und noch mehr detaillierte Informationen sind in einem Artikel von Joachim Nitsch  nachzulesen.

Die Energiewende und der notwendige Beitrag der Kirchen wird Thema der ÖEG Genossenschaftsversammlung am 8. Juni sein, wenn  Franz Untersteller MdL, Minister für Umwelt, Klima und Energieweitschaft des Landes zu dem Thema “Die Energiewende voran bringen – effizient, verbrauchsnah und kostensparend” spricht.

Und:   Am 16.-17. Mai 2013 veranstaltet die Ev. Akademie Bad Boll eine Tagung  zum Thema „Energiewende in den Entwicklungsländern.“  Als Referenten sprechen u.a. der Generalsekretär des Club of Rome, Ian Johnson, der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller, Silvia Kreibiehl vom UNEP Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy Finance etc.

Allen Mitgliedern geht demnächst die Einladung zur Generalversammlung  noch schriftlich zu. Den Termin bitte schon eintragen – und andere Interessierte zum öffentlichen Teil mitbringen.
Sonnige Tage
Ihre ÖEG

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Bilanz zu Ostern – ein Warten auf Veränderung

Liebe Mitglieder der ÖEG, liebe Freundinnen und Freunde der ÖEG,

wie so viele zu unerwartet kalten Ostertagen, wartet die ÖEG auch auf Veränderungen:

  • dass die Kraft der Sonne zunimmt und unsere Anlagen Solarstrom erzeugen. Im Vergleich zu 2012 haben unsere Anlagen bis zum 29. März etwa nur die Hälfte produziert;
  • dass wir mit unserem Interesse im Bereich kirchlicher Liegenschaften( im Bereich oberer Schurwald undim Bereich Schwäbisch-Hall) in die Erstellung von Windanlagen zu finanzieren, Gehör finden;
  • dass sich in Sachen Energiewende politisch etwas tut, die dezentrale und verbrauchsnahe  erneuerbare Stromproduktion weiter forciert wird und Einspeisebedingungen klar verständlich und langfristig verlässlich werden. Bene Müller von Solarcomplex hat dankenswerter Weise eine Initiative gestartet “Energiewende sichern“. Wir als ÖEG haben die Initiative unterstützt und bitten gleiches als Einzelperson zu tun. Die Stromkostenfrage ist aufgebauscht, um die Energiewende und das – zugegebenermaßen reformbedürftige  – EEG zu kippen. In der Zuordnung der Kosten des EEG wie auch in dessen Vergütung braucht es mehr Gerechtigkeit – und auch gegenüber einkommensschwachen Haushalten.
  • der Verband der Energiegeossenschaften hat eine Resolution verabsschiedet in der es heißt: Betriebe, die ihre Dächer bzw. Flächen für den Betrieb von PV-Anlagen an Bürger-Genossenschaften vermieten bzw. verpachten, sollen zukünftig den dort erzeugten Strom im Eigenverbrauch ohne EEGUmlage/Stromsteuer beziehen können. Der Strom ist vermehrt dort zu erzeugen, wo er verbraucht wird. Eine solche Regelung trägt dazu bei, dass Investitionen im Übertragungsnetz reduziert und der dezentrale
    Verbrauch am Ort der Energieerzeugung gefördert wird (siehe: 2013-03-18_Gemeinsames Positionspapier der Verbände)

Die ÖEG hat ihren Flyer aktualisiert. Wir würden uns freuen, wenn Sie in ihrem Bekanntenkreis damit Werbung machen. Gerne schicken wir Ihnen eine gewünschte Anzahl Flyer zu.

Und zum Schluss noch der Hinweis auf eine Tagung in Tübingen, die wir zusammen mit anderen Genossenschaften und den ortsansässigen Stadtwerken am 20.April 2013 veranstalten.

In der Hoffung, dass Veränderungen – nicht nur im Strombereich – auf uns zu kommen, für die wir uns alle engagieren grüßen wir Sie herzlich zu Ostern

Ihre ÖEG

 

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Zu Weihnachten und zum Jahreswechsel: erfreulicher Rückblick – neue Perspektiven und die Hoffnung auf eine nachhaltige Zukunft

Liebe Mitglieder der ÖEG, liebe Freundinnen und Freunde der ÖEG,

nun gibt es uns als ÖEG drei Jahre. Dankbar blicken wir zurück, was aus den damaligen ersten Schritten im November 2009 geworden ist. Mittlerweise zählen wir etwas mehr als 250 Mitglieder mit 480.000 € Anlagekapital, was uns den Betrieb von jetzt 8 Photovoltaik-Anlagen im Wert von etwas über einer halben Million Euro netto ermöglicht hat. Damit erzeugt die Sonne für die ÖEG im Jahr etwa 200.000 kWh und erspart der Atmosphäre damit etwa 120 Tonnen Kohlendioxid. Angesichts des jährlichen Stromverbrauchs der Kirchen in Baden-Württemberg von 500 Millionen kWh ist dies mit 0,04 % immer noch verschwindend wenig. Dabei haben wir bewusst auch das Engagement von Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen unterstützt und auch kleinere Anlagen, wie in Geislingen (5,7 kWp), Holzgerlingen (17 kWp) und Waiblingen (9,95 kWp) realisiert, die  – auch vom Aufwand her, vergleichsweise teurer sind, aber den Vorteil mit sich bringen, dass Strom verbrauchsnah produziert wird und auch bei voller Einspeisung ins Netz immer gleich im Haus oder in der Nachbarschaft verbraucht wird. Wir können für das Jahr 2012 einen Bruttoertrag von 50.000 € verzeichnen, obwohl einige Anlagen aufgrund des Booms erst verspätet einspeisen konnten. Die Erträge kommen voll den Investitionen und der Rendite unserer Genossenschaftsmitglieder zugute. Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten immer noch zu 100 % ehrenamtlich….weiterlesen unter:

Weihnachtsbrief 2012 Newsletter 9

Wir brauchen  Ihren Rückenwind….

Vielleicht sind die Weihnachtstage geeignet, mal den eigenen Haushalt auf Einsparmöglichkeiten zu durchforsten. Hierzu haben wir Ihnen – als ein  „nachhaltiges Weihnachtsgeschenk“ die Schönauer Strom und Energiespartipps beigelegt, die die EWS uns dankenswerter Weise kostenlos zum Versand zur Verfügung gestellt hat. …. denken Sie bitte daran zu wechseln…….. zu dem notwendigen kulturellen Wandel beitragen, zu dem qualitativen Sprung – das ist ja die Verheißung von Weihnachten – den es braucht um allen Menschen in Zukunft ein gutes Leben zu ermöglichen. In diesem Sinne wünscht Ihnen ihre ÖEG – Aufsichtsrat und Vorstand -  im ausgehenden Jahr der Genossenschaften – denen ihre Zukunft erst noch bevorsteht  – ein gesegnetes Weihnachtsfest, erholsame Tage und ein rundum nachhaltiges Jahr 2013.
Ihre ÖEG

 

 

 

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Gute Erträge – schwierige Rahmenbedingungen – neue Perspektiven

Es gibt einiges Erfreuliche zu berichten. Nachdem wie berichtet im März die Karlsruher Anlage auf dem Dach der Evangelisch- Methodistischen Erlöserkirche Solarstrom vom Himmel holte, konnten im gleichen Monat noch zwei weitere Anlagen in Holzgerlingen (Johanneskirche) und Esslingen-Mettingen(Gemeindhaus in der Rosenstraße) ans Netz gehen. In Kooperation mit der Samariterstiftung, die selbst Mitglied in der ÖEG ist, konnte eine aufgeständerte PV – Anlage auf einem Pflegeheim im Tübinger Mühlviertel realisiert werden (http://www.samariterstiftung.de/samariterstiftung/grundsaetze/nachhaltiges-handeln/solardach/;), deren Solarstrom zu 99,9 % immmer gleich an Ort und Stelle verbraucht wird.  Da sich erzeugter Strom   immer den schnellsten Weg zum Verbrauch sucht und im Mühlviertelstift immer etwa 20 kwh im Minimum an Last vorhanden sind, wäre für unseren Strom kein zusätzlicher Netzausbau notwendig.

Im Oktober kam dann noch eine weitere kleinere PV – Anlage  auf dem Dach des Gemeindehauses der  Ev. – Methodistischen Christuskirche in Waiblingen dazu. Während die Jahreserträge unserer schon älteren ÖEG Anlagen auch 2012 überdurchschnittlich werden (wie z.B. die Anlage auf dem Südflügel der Ev. Akademie  mit 1155 kWh/kWp), haben sich mittlerweile die Rahmenbedingungen für die Einspeisung von Solarstrom verschlechtert, da es für uns als Mieter von Dächern schwierig ist, die politisch beabsichtigte und eigentlich sinnvolle Eigenutzung zu praktizieren. Wir überlegen derzeit neue Geschäftsmodelle da ab 2014 nur noch 90 % des erzeugten  Stroms zu EEG – Konditionen abgenommen werden und ein Weiterverkauf von Solarstrom an den Gebäudeeigentümer zwar möglich, aber mit hohen Abgaben verbunden ist.

Angesichts der zwar weiterhin sehr notwendigen aber gleichzeitig schwieriger gewordenen Solarstromerzeugung, wächst unser Interesse, uns an (kirchlichen) Windprojekten zu beteiligen. Sobald sich hier etwas tut, werden wir um neue Mitglieder und mehr Anteile zu werben, um diese neuen Projekte dann stemmen zu können. Wir brauchen sozusagen Ihren Rückenwind.

Erfreulich war auch, dass unsere erstmalige externe Prüfung durch den Genossenschaftsverband erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

Wichtig ist es – trotz gegenläufiger Interessen – die Energiewende konsequent weiter zu verfolgen und das EEG zu erhalten. Die vielfach veröffentlichten Halb – und Unwahrheiten zu den Hintergründen der Strompreiserhöhung zum Januar 2013 haben zu großen Irritationen und falschen Schuldzuweisungen  in der Öffentlichkeit geführt. Eigentlich könnte der Strom sogar billiger werden, wenn nicht einseitig den Haushaltskunden Kosten des Netzausbaus und Entlastungen für die Industrie aufgebürdet würden. Nähere Informationen zu den Hintergründen der steigenden Strompreise in einer Pressemeldung der EWS Schönau: http://www.ews-schoenau.de/fileadmin/content/documents/Mitwissen/Pressemitteilungen/121015_Pressemiteilung_Anhang.pdf;

Die weiter zu beschleunigende Energiewende besteht aber nicht nur aus dem Zubau von Anlagen erneuerbarer Energiezeugung sondern vor allem aus einem mehr an Energieeffizienz und einer ressurcenleichten Energiekultur. Mehr dazu im Weihnachtsbrief der ÖEG.

Eine gesegnete Adventszeit wünschen Vorstand und Aufsichtsrat der ÖEG

 

 

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“Wir sind mit unserer Genossenschaft auf einem guten Weg”

sagte zum Schluss der Generalversammlung am 23. Juni der ÖEG Aufsichtsratsvorsitzende Ernst Ludwig Vatter und ergänzte: “Aber es gibt noch viel zu tun”. Mit Blick auf die Bilanz 2011 entschied die GVnochmals auf eine Ausschüttung zu verzichten, da auch bei den vielen Kleinbeträgen Aufwand und Porto unverhältnismäßig hoch seien und den Gewinn der Rücklage zuzuführen, so dass im kommenden Jahr sicher – sofern die GV zustimmt – 3 % ausgeschüttet werden können.  Ein Mitglied appellierte in diesem Zusammenhang an die MitgenossInnen ihren “Mitglieds-Beitrag von 100 € eher symbolisch zu verstehen und diesen wenn möglich etwas aufzustocken”.  Wer an Details interessiert ist: Hier können Sie den Lagebericht 2012(LageberichtÖEG2012_Kraus)und das Protokoll (120702_Protokollder3GV neu) lesen. Dort erfahren Sie auch, dass in der GV aus dem Bereich der EMK Dr. Lothar Elsner in den Aufsichtsrat gewählt wurde und schon vorher  Reiner Glock – ebenfalls von der EMK,  in den Vorstand aufgenommen wurde.

Sehr ermutigend war auch der Vortrag von Dr. Michael Sladek, Vorstand der Netzkauf EWS Genossenschaft in Schönau im Schwarzwald(ebenfalls eine Genossenschaft), die  – Dank der Stromwechsler in unseren Reihen – auch ein Projekt der ÖEG finanziell unterstützt. Michael Sladek verwies auf die Notwendigkeit struktureller Veränderungen zum Erreichen der Energiewende, deren Erzeugungsstrukturen eher dezentral als zentral sein sollten, eher kommunal als konzerngetrieben, eher in Bürgerhand als in renditegetrieben Kapitalgesellschaften, eher vielfältig und zukunftsorientiert. In Zukunft werden die Bürger gleichermaßen Stromkonsumenten und Stromproduzenten sein. Wenn Sie neugierig geworden sind, welchen Weg die EWS gegangen ist und wie einen nachhaltige Energiezukunft aussehen wird, finden Sie Dr. Sladeks Beitrag hier: Sladek EWS-Präsentation in Bad Boll “Es liegt an uns, der Welt zu zeigen, dass es möglich ist, dieses Ziel (des Atomausstiegs und der Energiewende) zu erreichen”. Wir alle können uns mit Energiesparen, Kreativität, Freude und auch unserem Geld an dem notwendigen Strukturwandel beteiligen. In diesem Sinne ist die EWS gerne bereit auch die ÖEG zu  unterstützen -  z.B. auch bei der Beteiligung an einer Windanlage. Die nächsten Projekte warten auf Realsierung – auch und gerade für die ÖEG.

Einen erholsamen und sonnigen Sommer wünschen Vorstand und Aufsichtsrat der ÖEG

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Dr. Michael Sladek aus Schönau spricht auf der Generalversammlung der Genossenschaft zu “dezentral und in Bürgerhand”

 

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte an der Energiewende – und an der ÖEG,

herzliche Einladung zur dritten Generalversammlung am Samstag, 23. Juni 2012 im Festsaal der Evangelischen Akademie Bad Boll. Wir verbinden diese Genossenschaftsversammlung mit einem vorangehenden, für alle Interessenten offenen, Vortrag von 14:00 bis 15:00 Uhr von Dr. Michael Sladek, Gründer und treibende Kraft der EWS Elektrizitätswerke Schönau, zu dem Thema:

100 Prozent erneuerbare Energien in Deutschland – dezentral und in Bürgerhand! – Vision, Hemmnisse, notwendige Rahmenbedingungen und der Beitrag von Genossenschaften

Auch Gäste sind herzlich willkommen – bitte melden unter info@oekumenische-energiegenossenschaft.de

Mittlerweile sind 6 PV Anlagen am Netz. Wer interessiert ist wann wo wie die Sonne scheint, kann sich über die verschiedenen Anlagen im Deatail informieren.

Nach der Generalversammlung erscheint der 9. Newsletter mit den aktuellen Informationen, was aber niemanden abhalten soll zur GV zu kommen.

Mit sonnigen Grüßen auch von Vorstand und Aufsichtsrat

Jobst Kraus

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Karlsruhe geht ans Netz – zwei weitere Anlagen folgen bis zum 31. März

Dank der Unterstützung der von der ÖEG beauftragten Solarteure werden wir nun in diesem Monat noch drei Anlagen realisieren können. Die PV- Anlage auf dem Dach der Evangelisch – methodistischen Erlöserkirche in Karlsruhe mit 63 kWp ist so gut wie fertig installiert. Es fehlt noch der seit neuestem notwendige Funkrundsteuerempfänger, über den der Netzbetreiber das Einspeisemanagement regeln kann. In der 12. Kalenderwoche wird eine 29 kWp Anlage  auf dem Dach der Evangelischen Kirchengemeinde in Esslingen Mettingen installiert und Ende März eine Anlage von 15 kWp auf dem Dach der Johannes Kirche in Holzgerlingen. Eine weitere Anlage  in Tübingen auf dem Samariterstift wird in Kenntnis der neuen Rahmenbedingungen ab 1.April neu ausgeschrieben. für all diese jetzt plötzlich kommenden Investitionen wären eine Kapitalaufstockung und neue Mitglieder hilfreich. Diese Aktivitäten sind mit einer Gesamtinvestition von  bis zu 220.000 € verbunden. Auch wenn wir großenteils dafür Rücklagen verwenden können, wäre es hilfreich, wenn es Mitglieder gäbe, die ihre Anteile aufstocken würden: http://www.oekumenische-energiegenossenschaft.de/home/wp-content/uploads/2010/08/%C3%96EG-weitere-Anteile.pdf; Genauso hilfreich ist es, wenn Sie die ÖEG unterstützen, in dem Sie neue Mitglieder werben. Auf jeden Fall freuen wir uns, dass jetzt doch noch einiges   – hoffentlich noch rechtzeitig  -umgesetzt werden kann. Energiepolitisch sinnvoll ist es in jedem Fall, denn der Zubau von über 100 kWp passiert verbrauchsnah: Die eRlöserkirche liegt inmitten eines Viertels mit  mehrgeschossigen Mietwohnungen und Büros. Zur Frage von Energiewende und Strompreisbildung siehe ein BMU Text unter Downloads ” Erneuerbare und Strommarkt” . Dort findet sich auch eine interessante Powerpointpräsentation zur Frage von Solarstromnutzung und Perspektiver der Speicherung sam Netzentlastung des Solarenergievereins Aachen. Mit diesem Aspekt wollen wir uns als ÖEG intensiver beschäftigen.

Vorstand und Aufsichtsrat wünschen  Ihnen und Euch ein sonniges Frühjahr

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Unterschreiben für den weiteren Ausbau dezentraler und erneuerbarer Energie

Bundesregierung arbeitet am Scheitern der Energiewende – Sie können sich dagegen wenden – mit Ihrer Unterschrift

Am Mittwoch dieser Woche (29.2.) muss derr Bundestag den energiepolitischen Amoklauf von Rösler und Röttgen bei der Solarstromförderung stoppen, die das EEG einschneidend verändern wollen. Für den 9.März ist eine 26 %ige Kürzung(plus der Begrenzung auf 85 % der maximalen Einsparung bedeutet dies fast eine 40 %ige Kürzung) vorgesehen. Damit würde die Bundesregierung – die auch sonst in der Energiewende(Energieffizienz, Markttransformation) hinterherhinkt systematisch die Vorreiterrolle Deutschlands beim Ausbau der Regenerativen Energien verspielen.  Die vorgesehenen Kürzungen . verfolgen weder die Absicht, das erfolgreiche Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sinnvoll fortzuentwickeln, noch werden die sich aus dem starken Wachstum der Erneuerbaren Energien fraglos verursachten Aufgaben(Lastmanagement, Förderung von Speichertechnologien, Netzausbau, Förderung verbrauchsnaher Erzeugung) wirklich angegangen. Zu vermuten ist, dass der derzeitige Boom der Erneuerbaren immer öfter die großen fossilen und atomaren Kraftwerke zu Drosselung und Abschalten zwingt. Sogar während klirrender Kälte hat Deutschland nach Frankreich erneuerbaren Strom gelifert – und dort einen Blackout vermieden, der eigentlich Deutschland vorhergesagt wurde. Es lohnt sich auch bei eex transparency im Internet zu verfolgen, wieviel täglich an erneuerbarer Energie erzeugt wird. Hier braucht es auf der Erzeugerseite mehr Kraftwerke, die flexibel reagieren können(BHKWs und Gaskraftwerke).   Das Erfolgskonzept EEG hat in Deutschland eine beispiellose Welle von Investitionen  in Erneuerbare Energien ausgelöst, ohne dass dies den Steuerzahler belastet hat. Politisch gewollt ist derzeit, dass weitgehend nur private Haushalte mit der EEG Abgabe belastet werden. Die Industrie wird weitgehend befreit. Dabei führt die von schwarz-gelben Politikern als „bedeutungslos“ geschmähte Solarstromproduktion  seit Jahren zu sinkenden Großhandelspreisen an der Strombörse.. In spätestens drei Jahren ist bei einer stetigen und maßvollen Absenkung der EEG-Tarife, die sinnvoll ist,  Strom aus Photovoltaikanlagen billiger zu haben als von Kohle- oder Atomkraftwerken. Dies ist wohl ein Horrorszenario für E.ON, RWE und EnBW.  Schon in der seit Anfang 2012 geltenden Neufassung des EEG hat die Bundesregierung die Vorrangigkeit von Wind- und Solarstrom im Stromnetz faktisch gekippt. Selbst Betreiber kleiner Photovoltaikanlagen von zehn bis 30 kWp, die nach 2005 installiert wurden, werden vom Gesetzgeber nachträglich verpflichtet, teure Nachrüstungen vorzunehmen, damit die Netzbetreiber diese Anlagen ferngesteuert abregeln können. All dies soll Sie – auch im Interesse der Zukunft der ÖEG – dazu bewegen, die Kampagne von Campact

http://blog.campact.de/2012/02/solarenergie-kahlschlag-stoppen/;

mit  Ihrer Unterschrift zu unterstützen.

Herzlichen Dank und Gruß – auch im Namen von Vorstand und Aufsichtsrat

Jobst Kraus

 

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Newsletter 7 Weihnachtsbrief Dezember 2011

Liebe Mitglieder, liebe Freunde der Ökumenischen Energiegenossenschaft Baden- Württemberg

während in Durban/Südafrika im Schatten der Euro-Krise um die Zukunft des Weltklimas verhandelt wird geht das Jahr 2011 in der Mischung aus vorweihnachtlicher Hektik und Sehnsucht nach Auszeit und Erholung zu Ende.

Die ÖEG blickt auf ein Jahr mit Licht und Schatten zurück: Erfreulich war die Mitgliederentwicklung(214 Mitglieder Dezember 2011) wie auch der Ausbau unseres Genossenschaftsvermögens (356.000 €). Zu dieser sehr erfreulichen Entwicklung hat auch die Kooperation mit der Evangelisch – Methodistischen Kirche beigetragen, was dieser die Gründung einer eigenen Genossenschaft ersparte und der ÖEG die ökumenische Ausrichtung stärkte. So wird es demnächst in Stuttgart ein Verbindungsbüro der EMK zur ÖEG geben. Es bleibt aber eine Genossenschaft: die ÖEG.

Etwas schwieriger gestaltete sich die Realisierung von PV- Anlagen. Es gibt derzeit eine Vielzahl von Schubladenkonzepten, von Anfragen von Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen, die auf halben Weg stecken geblieben sind. Es sind die Mühen der Ebene, die eine schnelle Umsetzung verhindern. Dabei hätten wir doch gerne einmal eine „große und einfach zu realisierende Anlage“. Entweder „spielt“ bei einem Neubau der Generalunternehmer nicht mit, möchte die Kirchengemeinde doch noch mal abwarten, speist parallel ein Blockheizkraftwerk Strom ins interne Netz und ist der Weg zur nächsten Einspeisestelle zu weit – oder sind die Installationsunternehmen  – und auch wir selbst – voll ausgelastet. Gleichzeitig blicken wir auf ein sehr sonniges Jahr zurück, was sich in den Erträgen niederschlägt. So hat die Solarstromanlage auf dem Dach des Südflügels der Akademie (ÖEG SUN 1) 1.240 kWh je kWpeak an Strom vom Himmel geerntet (durchschnittlich sind dies 980 – 1000 kWh.). Subjektiv haben viele den Sommer gar nicht so schön erlebt, aber die Mischung aus Sonne, Wind und etwas Kälte an manchen Tagen hat zu diesem guten Ergebnis geführt.

Was wird sich „Anlagen mäßig“ im Jahr 2012 tun? Wir werden – hoffentlich  – im Frühjahr drei Kirchendächer „besetzen“: in Esslingen-Mettingen, in Holzgerlingen sowie in Karlsruhe das Dach der Erlöserkirche. Parallel bemühen wir uns um zwei bis drei Dächer einer diakonischen Einrichtung. Insgesamt könnte dies einen Ausbau um ca. 200 kWpeak bedeuten, verbunden mit einem Investitionsvolumen von 500.000 €, was wir nur dann „stemmen“ können, wenn Sie uns helfen neue Mitglieder zu gewinnen.

Fragen werden Sie sich auch, wie sich Investitionskosten zur sinkenden Einspeisevergütung verhalten. Soweit wir informiert sind, werden die Anlagenpreise parallel zur Degression der Einspeisevergütung ebenfalls abnehmen. Auch in Richtung Windenergie- und Wasserkraftnutzung halten wir Ausschau. Konkretes gibt es hierzu noch nicht. Klar aber ist, dass die erneuerbaren Energieträger dezentral und verbrauchsnah weiter ausgebaut werden müssen – und dass private Haushalte (also WIR) unser Effizienz- und Einsparpotentiale noch stärker als bisher erschließen. Klimaschutz und Energiewende müssen an Fahrt zu nehmen. Jede/r kann dazu beitragen, in eine klimaschützende Realwirtschaft zu investieren: Wie wäre es mit einer stromsparenden „LED Lampe“ oder einer abschaltbaren Steckdose unter dem Weihnachtsbaum oder einer Aufstockung des eigenen ÖEG Beitrags. Zum Werben im Freundeskreis schicken wir gerne Flyer und Beitrittserklärungen zu.

Im Namen von Vorstand und Aufsichtsrat wünschen wir Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und ein rundum gutes Neues Jahr

Ihre ÖEG im Dezember 2011

und Ihr Jobst Kraus

 P.S. Die ÖEG freut sich über jede Anregung und Rückmeldung, weiter natürlich über neue Mitglieder und Anteile – und auch Hinweise auf Dächer oder im Kirchenbesitz befindliche Standorte für Windanlagen. Bei Interesse an einer Mitgliedschaft oder bei Rückfragen, bitte ein Email an: info@oekumenische-energiegenossenschaft.de;

 

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