Newsletter 28 – im Dezember 2019

Liebe Mitglieder, liebe Genossinnen und Genossen,

seit dem letzten Newsletter sind über zwei Monate vergangen und trotz (kirchen-) politischer Gegenwinde – dies gilt nicht für alle Kooperationspartner – hat sich unsere Anlagenzahl auf 20 erhöht. Die beiden neuen PV Anlagen wurden auf Kindergartendächern in Mannheim installiert. Eine Anlage hat eine Leistung von 9,75 kWp, die andere in der Sporwörthstraße. eine Leistung von 20,15 kWp. Auf dem Foto zu sehen ist die fast fertiggestellte Anlage in der Atzelbuckelstraße:

Atzelbuckelstr.Detail

Wünschen würden wir uns viel größere und rentablere Anlage, aber diese sind eher rar und wenn sind es Anlagen aus dem Bereich diakonischer Einrichtungen und diese sind aus rechtlichen Gründen bei der Einspeisung des nicht genutzten Solarstroms ins allgemeine Netz, sehr zurückhaltend, unternehmerisch tätig zu werden um nicht ihre Gemeinnützigkeit zu gefährden.

Um generell nicht nur um Mitglieder, sondern um Dächer und für die Kooperation mit kirchlichen Trägern zu werben, haben wir einen neuen Flyer entwickelt, den sie gerne an potenziell Interessierte weitergeben können. Dort finden Sie auch Hinweise die Hürde „Angst vor dem Verlust der Gemeinnützigkeit“ zu überwinden, Siehe ÖEG Internetseite unter Downloads (Link zur Datei). Der Flyer geht dieser Tage in Druck. Er soll u.a. darauf hinweisen, dass wir bei größeren PV – Anlagen gerne auch als Stromanbieter auftreten, den erzeugten Sonnenstrom an die jeweilige Einrichtung verkaufen, vielfach zu einem günstigeren Preis als dem Netz-Bezugspreis der Einrichtung. Den überschüssigen Strom verkauft die ÖEG nach EEG Konditionen an den Netzbetreiber.

Wie die von Fridays for future aufgestellte Forderung an die Berliner Politik, endlich aus Trägheit und Untätigkeit aufzuwachen, gilt dieser Appell auch den Kirchen: Sie wissen um die Notwendigkeit und Dringlichkeit des Handelns, und haben weitreichende Absichtserklärungen verfasst. Wir stehen seit 10 Jahren den Kirchen in Baden-Württemberg zur Seite. Unser Eindruck aus der täglichen Arbeit ist, dass sie weiterhin die Augen und Ohren verschließen. Die Kirchen befinden sich in einer Art „babylonischer Gefangenschaft“ in der kapitalistischen Konsumgesellschaft, die nach dem Motto „neben uns die Sintflut“ weiter auf Kosten von Mensch und Natur leben wie wirtschaften. Siehe auch die Thesen zu Klima und Kirche auf der ÖEG Internetseite unter Downloads (Link zur Datei)

Derzeit laufen die Klimaverhandlungen in Madrid. Vorab haben als 11.000 Wissenschaftler, darunter rund 900 aus Deutschland, in einer gemeinsamen Erklärung vor einem weltweiten „Klima-Notstand“ gewarnt. Weltweit haben die CO2 – Emissionen um 0,6 % zugenommen, bedingt durch stagnierendes Wachstum und den Einstieg in den Ausstieg aus der Kohleverstromung in Europa und den USA. Wenn sich das menschliche Verhalten beim Treibhausgasausstoß und anderen den Klimawandel begünstigenden Faktoren nicht grundlegend und anhaltend verändere, sei „unsägliches menschliches Leid“ nicht mehr zu verhindern, heißt es: „Wissenschaftler haben eine moralische Pflicht, die Menschheit vor jeglicher katastrophaler Bedrohung zu warnen“, sagte Co-Autor Thomas Newsome von der University of Sydney. Charles Eisenstein rückt in dem sehr lesenswerten Buch „Klima- eine neue Perspektive“ das Verhältnis des Menschen zur Natur in den Mittelpunkt, das er als Separation bezeichnet. Das Klima ist nicht von der von Pflanzen und Tieren bewohnten Biosphäre zu trennen, sondern das Klima ist ein Aspekt der Biosphäre ist und viel enger mit dem leben verbunden. Er schreibt: „Wir sehen nicht, dass das was wir entwerten und zerstören, Teil von uns selbst ist“. Und so fordert er ein neues Narrativ, wie: dem Lokalen, den Unmittelbaren, dem Qualitativen, dem Lebendigen und dem Schönen neuen Wert zu geben. Er lehnt sich auf gegen die Kommerzialisierung der Natur, dass alles nur unter dem Aspekt der Nützlichkeit betrachtet wird und das, was keinen (finanziellen) Wert hat – ob Natur oder Mensch – nutzlos und überflüssig wird. Wir sollten begreifen, dass manche Dinge nicht messbar sind, aber trotzdem unbezahlbar. Und häufig sehen wir nicht, dass das, was wir entwerten und zerstören ein Teil von uns selbst ist. Und Charles Eisenstein fährt fort, dass „sich der Klimawandel verschlimmern wird – selbst wenn wir es schaffen, den Gebrauch fossiler Brennstoffe drastisch zurückzufahren -, solange wir nicht das Ausgegrenzte, Entwertete und am Rand stehende wieder integrieren…. Dann werden wir die Bedeutung jener Dinge erkennen, denn wir geringe Priorität eingeräumt haben… Dann werden wir vielleicht verstehen, dass alles, was wir irgendeinem Teil der Natur antun, unausweichlich auf uns selbst zurückfällt.“ Weihnachten ist dann vielleicht auch eine gute Zeit darüber nachzudenken, was das Leben lebenswert macht.

In diesem Sinne eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit – als eine Zeit des Innehaltens, Nachdenkens, Neuausrichtens. Jedenfalls wünschen wir Ihnen/Euch – wie uns selbst auch – dass die oft vorherrschende, vorweihnachtliche Hektik irgendwie durchbrochen wird – aus dem eigenen Freundeskreis oder ganz von außen…

Herzlichst Ihre ÖEG’ler im Dezember 2019

September 2019- wird es ein Klimawandelwendemonat?

Liebe Mitglieder, liebe Genossinnen und Genossen,

hier unser Newsletter 27: die Sommerferien sind vorbei, es wird herbstlich und auch die Solarerträge nehmen ab. Sie haben sich hoffentlich gut erholt und gehen mit Schwung in den Herbst – wie wir es als ÖEG auch vorhaben. Wir sind in den Ferien als ÖEG schon gut gestartet und haben am 23. August unsere nun 18. PV – Anlage in Betrieb genommen.

Die PV – Anlage mit 28,35 kWp befindet sich auf dem Dach eines Gemeindehauses mit Kindergarten der Lukas- Kirchengemeinde in Freiburg. Es ist also unser südlichstes Projekt. Da eine Eigenstromnutzung im Blick auf die betriebswirtschaftliche Trennung von Kindergarten und Gemeindehaus zu kompliziert geworden wäre, speisen wir fürs erste den Strom nach EEG voll ins Netz ein. Wir haben uns aber vertraglich eine Änderung in Richtung Eigenstromnutzung offengehalten, je nachdem, wie sich das EEG im Herbst verändert.

Im Herbst hoffen wir noch weitere PV-Projekte umsetzen zu können – in Mannheim weitere Kindergärten und in Schwäbisch Hall eine größere Anlage auf einer Werkstatt für Behinderte.

Neben dem dringend notwendigen Zubau an Erneuerbaren ist vor allem auch Energiesparen und Energie-Effizienz angesagt. Wir haben den Wunsch eines Mitglieds im Rahmen der letzten Generalversammlung aufgegriffen. Sebastian Braun hat einen Energiecheck in der Privatwohnung des Genossenschaftsmitglieds durchgeführt und einige Einsparmöglichkeiten identifiziert, wie LED-Lampen statt Halogenbirnen und das Abschalten von unnötigen Standby-Verbrauchern. Umgesetzt könnte dies bei dieser schon recht sparsamen Wohnung eine jährliche Stromeinsparung von ca. 180 kWh erbringen. Die Kosten betragen inklusive Mehrwertsteuer ca. 50 €. Interessenten in der Region Stuttgart können sich gerne melden.

Wie wichtig Klimaschutz ist, unterstreichen auch die Demonstrationen der Jugendlichen im Rahmen von Fridays for Future. FfF rufen weltweit auf zu einem Klimastreik am 20. September: „Unser Aufruf richtet sich an jede Generation – an Kolleg*innen und Arbeitgeber*innen, an Eltern und Nachbar*innen, an Kolleg*innen und Angestellte, an Lehrer*innen und Wissenschaftler*innen, Sportler*innen und Arbeitssuchende, Kreative und Auszubildende – an alle: Am 20.9. findet der dritte globale Klimastreik statt – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Pariser Abkommens und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden.“ Siehe auch: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/#post-18396; Auch wenn Sie selbst nicht streiken können, überlegen Sie sich für diesen Tag ein öffentliches Zeichen der Solidarität. Gerade wir älteren ÖEG – Mitgliedern sind aufgefordert, den Generationenvertrag nicht noch weiter aufzukündigen und –   speziell auch im Bereich der Kirchen  – praktische Maßnahmen einer neuen Energie-, Mobilitäts- und Esskultur selbst zu ergreifen aber auch bei Kommunen, Kirchen, Schulen und Betrieben einzufordern. Es gibt noch so viele Einsparmöglichkeiten und freie Dächer. Deswegen sind wir als ÖEG ja auch 2009 angetreten, um vor allem der kirchlichen Energiewende „Beine zu machen“.

Auch in diesem Sinne, aber nicht nur wünschen wir Ihnen wie uns einen ertragreichen Herbst – uns als ÖEG speziell einen Zuwachs an Anlagen und neben dem notwendigen Regen auch viel Sonne.

Herzlichst Ihre ÖEG’ler im September  2019

Von der Kohle zur Sonne – oder warum ein*e Bürger*in aus dem Kohlenpott Mitglied in einer Energiegenossenschaft wurde.

Ich erinnere mich noch gut: Als ab 2013 die Finanzagentur der Bundesrepublik die Einstellung des Privatkundengeschäftes mit Bundesschatzbriefen, eine bis dahin sichere und bequeme Geldanlage, aus Kostengründen ankündigte, fragte ich mich: Was tun? Ich fragte zwei meiner Bekannten, von denen ich annahm, dass sie im Anlage- und Aktienbereich versiert waren, nach Anlagemöglichkeiten für mein Geld. Sie empfahlen mir Aktien bei EON und RWE zu erwerben, was ich dann auch tat. Nach einem Jahr musste ich feststellen, dass die Aktienkurse von EON und RWE beständig nach unten gingen. Von meinen Bekannten erhielt ich den Rat „Du musst durchhalten, es wird ja eine gute Dividende ausgeschüttet“. Ich erinnere mich, dass mein Einwand damals war, dass das eingesetzte Kapital weiter an Wert abnimmt. Die Bekannten versicherten mir „Du musst das aussitzen, das wird besser“. Aber es wurde nicht besser. Bis heute nicht. Ich habe mich dann entschieden alle Aktien zu verkaufen, denn ich war verärgert und dachte, dann kann ich mein Geld auch ehrlichen Leuten anvertrauen, z. B. einer Genossenschaft.

Ich habe mich dann auf die Suche gemacht und im Internet „Energiegenossenschaft“ eingegeben. So bin ich auf die Ökumenische Energiegenossenschaft in Bad Boll gestoßen. Bad Boll kannte ich aus privaten Kuraufenthalten. Bad Boll liegt in einer wunderschönen Gegend. Die Vorstellung eine Beteiligung an einem Modul auf dem Südflügel der Evangelischen Akademie zu haben, gefiel mir wirklich gut. Gedacht, getan. Das Ergebnis war: So wurde ich Genossin. Und ab und an gibt es auch 2 Prozent Dividende, besser als manche Spareinlage und ich tue etwas für die Umwelt.

Newsletter 26 – im Juli 2019

Liebe Mitglieder, liebe Genossinnen und Genossen,

vom Dortmunder Kirchentag, auf dem die ÖEG einen Stand hatte, sind wir – Roland Helber, Sebastian Braun und Jobst Kraus, wieder zurück – neu herausgefordert, aber auch ermutigt. Herausgefordert u.a. durch eindrückliche Beiträge von Johannes Rockström, dem Präsidenten des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung und seinem Vorgänger Hans-Joachim Schellnhuber. Bei beiden wurde nochmal deutlich, dass Politik und Gesellschaft 30 Jahre versäumt haben, entschieden etwas für die Energiewende zu tun und dass die Herausforderung mittlerweile existenziell ist und der Treibhausgas-Ausstoß alle 10 Jahre halbiert werden müsste um einen unkontrollierten Temperaturunterschied, Eisschmelze, Meeresspiegelanstieg mit allen Folgen abzubremsen. Hingewiesen wurde auch, dass Energiewende und der Erhalt der Biosphäre mit ihrer Artenvielfalt zusammengehören. Wenn Raubbau an der Natur getrieben wird, Humus schwindet, (Regen -) Wälder abgeholzt werden „töten wir unsere besten Freunde“ im Kampf gegen den Klimawandel. Die derzeitigen Juni-Temperaturen lassen ahnen, was auf uns zu kommt: Wenn wir keine Anstrengungen unternehmen den Treibhausgas-Ausstoß zu verringern (IPCC Szenario RCP8.6) werden wir Ende diesen Jahrhunderts hier Temperaturen wie auf Sizilien haben, wenn wir aber jetzt beherzt handeln und jedes Jahrzehnt den Treibhausgas-Ausstoß halbieren, können wir den Anstieg auf 1,5 Grad Celsius begrenzen (IPCC Scenario RCP2.6).

Gelingt uns das nicht, nimmt die Anzahl der Tage an denen der menschliche Organismus nicht mehr überlebensfähig ist, in den Tropen und Sub-Tropen teils so stark zu, dass dort kein menschliches Leben mehr möglich ist. Die Lebensweise in diesen Gebieten ist heute schon mit einer Begrenzung des Temperaturanstieges auf 1,5 Grad kaum vereinbar.

Ermutigend war in Dortmund der Auftritt von Fridays4future und die klare Forderung, dass die Gesellschaft mit ihrem Nichts-Tun den Generationenvertrag aufkündigt und endlich vom Reden zum Tun kommen muss. Der Kirchentag hat aber auch deutlich gemacht, dass die Zivilgesellschaft die „erneuerbare Energie“ ist. Dies wurde auch an unserem Infostandstand deutlich.

Des Öfteren wurde die ÖEG angefragt, ob wir auch PV – Anlagen in anderen Landeskirchen realisieren. Wir werden versuchen anzuregen, dass auch in anderen Landeskirchen oder Diözesen entweder ökumenische Energiegenossenschaften gründen oder mit Genossenschaften kooperieren, um möglichst rasch das Solarpotential auf Kirchendächern und die vorhandenen Effizienzpotentiale auszuschöpfen. Entsprechend sind wir als ÖEG auch optimistisch, dass die Kirchen uns als Kooperationspartner dringend brauchen. Entsprechend hoffen wir auf einen PV-Anlagen-aktiven Herbst. Ermutigend ist auch die wachsende Bereitschaft von Menschen ihr Geld von der Kohle zur Sonne zu verschieben. Hier ein Zitat aus einem Bericht eines unserer Genossenschaftsmitglieder: „Nach einem Jahr musste ich feststellen, dass die Aktienkurse von EON und RWE beständig nach unten gingen. Von meinen Bekannten erhielt ich den Rat „Du musst durchhalten, es wird ja eine gute Dividende ausgeschüttet“. Ich erinnere mich, dass mein Einwand damals war, dass das eingesetzte Kapital weiter an Wert abnimmt. Die Bekannten versicherten mir „Du musst das aussitzen, das wird besser“. Aber es wurde nicht besser. Bis heute nicht. Ich habe mich dann entschieden alle Aktien zu verkaufen, denn ich war verärgert und dachte, dann kann ich mein Geld auch ehrlichen Leuten anvertrauen, z. B. einer Genossenschaft.“ (vollständiger Text unter Von der Kohle zur Sonne – oder wie ein Bürger aus dem Kohlenpott Mitglied in einer Energiegenossenschaft wurde).

Und wenn jetzt im Herbst eine CO2 Bepreisung kommt, werden vermutlich auch die Rahmenbedingungen für Erneuerbare besser werden.

Aber: allein der Zubau an Erneuerbaren reicht nicht aus. Es muss kräftig Energie gespart werden. Auf Anregung bei unserer letzten Generalversammlung werden wir Mitgliedern einen Energiecheck anbieten. Erste Erfahrungen und ein ÖEG Angebot gibt es im nächsten Newsletter.

Bis dahin einen erholsamen Sommer 2019

Herzlichst Ihre ÖEG’ler im Juli 2019

Newsletter 25 – im Mai 2019

Liebe Mitglieder, liebe Genossinnen du Genossen,

am letzten Freitagabend hatten wir eine sehr gut besuchte Generalversammlung. Über diesen Zuspruch haben wir uns als Vorstand und Aufsichtsrat sehr gefreut. Angesichts des noch brach liegenden Windkraftprojekts „Länge“, der noch nicht ausgezahlten Erstattung aus der Insolvenzmasse der Solarfabrik und unserer „Beschäftigungsoffensive“ wurde der Beschluss von Vorstand und Aufsichtsrat für 2018 keine Dividende auszubezahlen, sondern den Gewinn auf 2019 vorzutragen (er geht also nicht „verloren“), einstimmig angenommen. Die Berichte von Paul Hell, Manfred Kauffmann und Jobst Kraus finden Sie in Kürze auf der Hompage unter Downloads.

Roland Helber wurde für weitere 3 Jahre als Aufsichtsrat gewählt. Wer an einer Mitarbeit interessiert ist in Vorstand und Aufsichtsrat möge sich bitte melden. Wir freuen uns über jede Mitarbeit.

Dankbar waren wir auch für Anregungen aus dem Kreis der anwesenden Mitglieder, wie:

  • unsere Internetseite zu aktualisieren,
  • Mitglieder auf Wunsch im Blick auf die Senkung ihres häuslichen Energieverbrauchs (Raumwärme und Strom) gegen eine Pauschale zu beraten. Mittlerweile haben wir diese Anregung weiterentwickelt. Wir könnten uns denken, Mitglieder in den verschiedenen Regionen/Orten zu einem Termin in der Wohnung eines Mitglieds zu einem „Energie-Effizienz – Kaffeeplausch zusammen zu holen. Vor Ort einen ersten Wohnungsrundgang zu machen und allgemeines zum Energiecheck und den Sparmöglichkeiten vorzustellen und dann mit einzelnen Interessierten einen Termin zu einem Energiecheck zu vereinbaren. Die ÖEG ist dann finanziell an einer Beteiligung an den errechneten Einsparungen interessiert. Siehe anhängenden Rückmeldebogen

Informieren möchten wir Sie noch über folgende Projekte:

  • Ende März ging eine weitere, kleinere Anlage in Mannheim auf einem Kindergarten ans Netz (Fürstenwalderweg).

Da das Dach des Gemeindehauses (siehe Bild) besser geeignet war, wird dort der Solarstrom gewonnen und dann über ein (vorhandenes) Rohr unterirdisch in den benachbarten Kindergarten geleitet, in dem mittags auch gekocht wird. Dies bietet die Gewähr, dass möglichst viel Solarstrom genutzt wird. Die ÖEG hat die Anlage geplant, gebaut und vermietet die Anlage zu einem monatlichen Festpreis zur Eigenstromnutzung an die Ev. Kirche in Mannheim, so dass sich die Kirchengemeinde auch finanziell besser steht als beim Strombezug aus dem Netz.

  • Ende Juni wird unsere nächste Anlage mit 28 kWp installiert: ein Kooperationsprojekt mit der Lukaskirchengemeinde in Freiburg

Und noch ein Hinweis:

Die ÖEG ist mit einem Stand auf dem diesjährigen Kirchentag in Dortmund vom 19.6. bis zum 23.6. mit einem Stand vertreten. Wir sind in der Halle 3 der Westfalenhallen zum Thema Stadt und Umwelt und dort hinter der Bühne. Wir freuen uns über jede(n), die/der bei uns vorbeischaut! Hier der Link zum Kirchentagsprogramm: https://www.kirchentag.de/programm/programmuebersicht/;

Herzlichst Ihre ÖEG’ler im Mai 2019

Newsletter 24 – im März 2019

Liebe Mitglieder, liebe Genossinnen und Genossen,

wir hoffen, dass Sie alle gut und gesund ins Jahr 2019 gekommen sind. Wir als ÖEG sind dankbar für die Unterstützung unserer Genossenschaftsmitglieder, die zum Jahresende gerne ihr Budget – im doppelten Sinne – erneuern und ihre Beteiligungen aufstocken. Ebenso freuen wir uns über einige neue Mitglieder, sodass wir zum Jahresende 312 Mitglieder zählen konnten mit 1.15 Mio. € Anlagekapital. Kurz vor Weihnachten ging eine weitere kleinere Anlage in Mannheim auf einem Kindergarten ans Netz (Am Brunnengarten – Foto H.F. Roth):

Ende dieser Woche geht eine weitere Kindergartenanlage ans Netz. Bei einem Gemeindehaus in Freiburg wartet eine projektierte 28 kWp Anlage auf grünes Licht der kirchlichen Gremien. Was sich leider sehr hinzieht ist der Bau des Windparks Länge. Hier liegen eine Anti-Windkraft-Initiative und Regierungspräsidium und Landratsamt im Rechtstreit. Hier hoffen wir immer noch auf ein Urteil des Verwaltungsgerichtes in unserem Sinne, so dass die gerodete Fläche mit Anlagen bestückt werden kann. Der Zubau der Erneuerbaren muss an Fahrt aufnehmen, gerade auch weil immer mehr Strom für Digitalisierung und Mobilität gebraucht wird und der Klimawandel dringend abgebremst werden muss.
Erfreulich ist, dass wir drei größere Projekte in Planung haben: zwei diakonische Einrichtungen mit größeren PV- Anlagen (140 und 210 kWp) und BHKW und eine Tagungsstätte. Je nachdem wieviel wir realisieren können ist damit ein Investment von 250 – bis 500.000 € verbunden. Dies auch technisch zu bewältigen ermöglicht uns unsere technische Assistenz Sebastian Braun, für dessen engagierte Mitarbeit wir sehr dankbar sind. In den nächsten Monaten möchten wir unseren Mitgliedern auch ein besonderes Angebot machen: die Installation einer PV–Balkon- oder Fassadenanlage, die auch für Mietwohnungen geeignet ist. Wir würden eine Sammelbestellung durchführen und bei Ihnen vorbeikommen und das Modul (max. 600 Watt) samt kleinem Wechselrichter bei Ihnen auf der Südseite an ihrem Balkon oder ihrer Fassade befestigen. Sie stecken das Kabel in ihre Steckdose und ernten Sonnenstrom – und sparen etwa 10 % an Strombezugskosten. Die Kosten für die PV-Anlage betragen mit Montage unsererseits etwa 600 – 700 €, die sich in ca. 9 Jahren refinanziert haben. Was es braucht ist eine Befestigungsmöglichkeit auf der Südseite ihrer Wohnung – und eine Steckdose in der Nähe. Hier ein am Balkongeländer befestigtes Modul.

energiedialog-nrw.de

 

 

 

 

 

Wer Interesse hat in die Stromerzeugung einzusteigen, bitte melden: info@oeeg.de; Im nächsten Newsletter kommt ein detailliertes Angebot.

Und noch ein Letztes: „Wir sind hier und wir sind laut, weil Ihr uns die Zukunft klaut“. So skandieren die Schülerinnen und Schüler bei „Fridays for future“. Mit dem Ihr sind wir als ältere Generation gemeint. Wir müssen uns bewegen und Geschichten einer gelingenden – ökologisch wie sozialen Zukunft entwerfen und uns an deren Umsetzung machen.
Nun hat die Ev. Kirche in Mitteldeutschland eine Petition eingereicht für ein Tempolimit auf Autobahnen allerdings mit 130 (120 fände ich umweltpolitisch angemessener, aber trotzdem). Zur Petition siehe hier: https://www.ekmd.de/aktuell/projekte-und-aktionen/petition-tempolimit/;
Das Interessante ist, dass diese Petition von einer Landeskirche eingereicht wurde. Sie brauchen etwa 50.000 Unterschriften, um eine Anhörung im Bundestag zu erreichen.

Herzlichst Ihre ÖEG’ler im März 2019

Und: Save the date: die Genossenschaftsversammlung 2019 findet am 17. Mai 2019 statt, an einem Freitag um 18 Uhr in Bad Boll!

Newsletter 23 – Weihnachten 2018

 

Liebe Mitglieder, liebe Genossinnen und Genossen,

am Ende eines schwierigen Jahres, in dem wir politisch wie gesellschaftlich eher auf der Stelle getreten sind, sehen wir was notwendig ist: die Agrar- und Ernährungswende, die Verkehrswende samt Stadtumbau, die Energiewende, aber auch das Zusammenwachsen Europas, nationaler wie globaler Lastenausgleich und ein respektvolles Streiten, wie es weitergehen soll angesichts des Überschreitens planetarischer Grenzen und globaler Ungerechtigkeiten. Denn die Herausforderungen von Kriegen und Flucht, Armut und prekären Arbeitsverhältnissen, sowie der Klimawandel mit dem heißen Sommer und den sich häufenden Wetterextremen treten immer deutlicher zu Tage. Wir sehen es, und kommen doch nicht vom Reden zum Tun.
Die kürzlich zu Ende gegangene Welt-Klimakonferenz in Kattowitz war da ein kleiner Lichtblick. Zumindest gibt es jetzt ein Regelwerk, mit dem aktiver Klimaschutz auch gemessen werden kann. Jetzt heißt es ran an die Arbeit, raus aus der Kohle und – worauf wir als ÖEG auch hoffen – bessere und einfachere Rahmenbedingungen, die Energieeffizienz und den Ausbau der Erneuerbaren belohnen. Vielleicht mit einer CO2 Abgabe (der Verein freut sich über jeden Unterstützer*in: https://co2abgabe.de/;) Darauf hoffen wir als Energiegenossenschaft, um in Zukunft etwas leichter vorhandene Effizienz – und Ausbaupotentiale erschließen zu können.

Was haben wir 2019 vor:
• Nachdem wir im Dezember eine weitere 9,99 kWp PV – Anlage auf einem Kindergarten in Mannheim in Betrieb genommen haben (SUN 16 Am Brunnengarten), kommen im Frühjahr 2019 drei weitere Kindergärten in Mannheim dazu, und eventuell noch ein Mehrfamilienhaus
• Wir bemühen uns derzeit um eine Anlage in Freiburg (Gemeindehaus), um ein Krankenhausdach in Ulm, um eine größere PV – Anlage auf einem größeren Gebäude der Samariterstiftung.
• Im Frühjahr 2019 wird voraussichtlich auf einem Gemeindehaus in Eschenau/Obersulm eine PV- Anlage installiert und mit einer Tagungsstätte in der Heilbronner Gegend sind wir im Gespräch über ein Heizungs- und PV-Contracting.
• Leider verzögert sich weiter der Bau des Windanlagenprojektes „Länge“ an dem die ÖEG beteiligt ist. Hier klagt eine Initiative mit dem Hinweis auf angebliche artenschutzrechtliche Mängel gegen das Regierungspräsidium. Ein Eilantrag ist nicht entschieden, weil die Klägerin mehrfach Fristverlängerungen beantragt hat. Es entsteht der Eindruck, dass es Strategie ist, das Projekt solange hinauszuzögern, bis es unwirtschaftlich wird. Auch hier hoffen wir auf eine Wende zum Guten.
• 2019 möchten wir unseren Mitgliedern nach Terminvereinbarung einen kostengünstigen Energiecheck anbieten. Interessenten bitte melden.
• Und: Wir werden 2019 in Dortmund als ÖEG auf dem Kirchentag vertreten sein – mit einem Stand und mit einem Workshop. Wer Interesse hat oder sowieso nach Dortmund fahren möchte, kann sich gerne über uns mit anmelden – und bekommt dann gegen Standdienst freien Eintritt.

Dankbar sind wir Ihnen und Euch für das entgegengebrachte Vertrauen. Die „Bescherung“ in Form einer bescheidenen Dividende gabs ja schon. In diesem Zusammenhang eine dringende Bitte, uns den Wechsel der Bank (und auch der Adresse) mitzuteilen, da Rückläufer sehr viel Mühe machen. Dankbar sind wir auch mit Sebastian Braun eine sehr kompetente Unterstützung speziell im technischen Bereich gefunden zu haben.

Zurück zum Dortmunder Kirchentag, der unter nachstehender Losung steht:

Was für ein Vertrauen, auch darauf, dass Veränderung uns auch entgegenkommt, Menschen mitmachen, denen wir es anfangs nicht zugetraut haben, sich immer wieder neue Möglichkeiten ergeben. Advent und Weihnachten stehen dafür.
Das wünschen wir Ihnen und auch der ÖEG für 2019. In diesem Sinne ein gesegnetes Weihnachtsfest und Shalom für 2019.

Herzlichst Ihre ÖEG’ler im Dezember 2018

P.S. Und hier noch ein Buchtipp: Nelles/Serrer, Kleine Gase- große Wirkung: der Klimawandel, 2018. Ein anschauliches verständliches Klimawandel-Erklärbuch von 2 jungen Studenten. Kostet 5 €.

Und als Reprint des Newsletters 18 von vor 2 Jahren zur Weihnachtsbeleuchtung: 500 Millionen Kilowattstunden verbraucht in D. die Weihnachtsbeleuchtung. Erstaunlich ist, dass den Löwenanteil davon nicht die öffentliche Beleuchtung schluckt, sondern private Lichterketten, Weihnachtssterne und Christbaumkerzen (sofern sie elektrisch sind). Ein Tipp: Wer statt traditioneller Glühbirnchen LED-Lichter verwendet, verbraucht 80 Prozent weniger Strom für die Festtagsbeleuchtung. Man könnte mit dem Strom für die Weihnachtsbeleuchtung etwa 140.000 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgen.

Und: Save the date: die Genossenschaftsversammlung 2019 findet am 17. Mai 2019 statt, an einem Freitag um 18 Uhr!

Neues aus der ÖEG im November 2018

Liebe ÖEG Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,

Wie im letzten Newsletter angekündigt arbeite ich, Sebastian Braun seit Anfang September bei der ÖEG.

Ich freue mich sehr darüber die Genossenschaft und speziell den Vorstand bei der Umsetzung der Energiewende unterstützen zu dürfen.
Die Arbeit ist vielfältig. Ich habe Kontakt mit Solarteuren, spreche mit Vertretern von möglichen neuen und bestehenden Projekten und kann mein im Studium erlerntes Wissen zur Anwendung bringen. So ist die ÖEG jetzt in der Lage PV-Projekte auch ohne Solarteur zu konzeptionieren und grobe Energiekonzepte zu erstellen.
Mich freut es sehr, dass ich mit der ÖEG eine Arbeitgeberin gefunden habe, die sich zum Ziel gesetzt hat die Gesellschaft auf dem Weg zur Klimaneutralität voranzubringen. Praktisch bedeutet das Aufklärungsarbeit zur Energieeinsparung zu betreiben und die vorhandenen Potentiale an erneuerbaren Energien zu nutzen.
Wohin unser Weg, den wir momentan noch verfolgen, führen kann, habe ich äußerst eindrücklich bei der Demonstration am 6. Oktober im Hambacher Wald erlebt. Dort treffen zwei Welten nur wenige hundert Meter voneinander entfernt brutal aufeinander. Auf der einen Seite ein lichter Wald, in dem viele Arten symbiotisch zusammenleben und einige Menschen ihre Utopie einer Gesellschaft gelebt haben. Auf der anderen Seite das drastische Gegenteil, im Grunde nichts weiter als ein 300 Meter tiefes Loch das keinem Leben mehr Raum bietet. Selten habe ich die Auswirkungen unserer Energieversorgung so drastisch vor Augen gehabt. Dieses Erlebnis war für mich erneut Motivation den Umbau zu einer alternativen, Ressourcen schonenden und nachhaltigen Energieversorgung voranzubringen.

Und noch einiges Aktuelles:
• Wir haben den Flyer aktualisiert ( flyer3spaltig_blauOKT2018 ) und legen allen Mitgliedern zu ihrer Dividendenbescheinigung zwei Exemplare bei – auch zu Weitergabe und Werbung.
Herzlichen Dank an Niko Reid, Manfred Kauffmann, Peter Wabitsch (kurzzeitig „reaktiviert“) und Paul Hell für Dividendendurchlauf, Feststellung von Kapitalerträgen und Kirchensteuer. Herzlichen Dank auch an das grüne Gockelteam um Manfred Prüssner, das unsere Anlage in Holzgerlingen gesäubert hat.

• Ende nächster Woche werden zwei weitere Anlagen je 9.9 kWp auf Kindergärten in Mannheim fertig – wir werden berichten.
• Und als Weihnachtsgeschenk bietet es sich auch an, Genossenschafts-Anteile an Nahestehende zu verschenken oder das im August-Newsletter erwähnte Buch „vier fürs Klima“ oder Uwe Schneidewind, „Die große Transformation – eine Einführung in die Kunst gesellschaftlichen Wandels“, Frankfurt 2018.

Eine gesegnete Adventszeit – eigentlich ein Warten auf den Wandel – wünscht Ihnen/Euch das ÖEG – Team

Dachputzete erfolgreich abgeschlossen – neue PV – Anlagen winken!

Liebe ÖEG Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde der Energiewende,
dank der Mithilfe von 5 Mitgliedern konnte in etwas über vier Stunden schweißtreibender Hitze der Ertrag der Solaranlage auf dem Hospitalhofdach um etwa 25 % gesteigert werden:  Am Vortag waren es noch 17 kW Spitze, nach der Dachputzete 24 kW. Jäten und Putzen lohnen sich. Anbei  Fotos des „abgeernteten“ Dachs und einiger Aktiven. Herzlichen Dank!

Wenn die ÖEG eine Gründachfirma beauftragen würde, entstünden jährlich Kosten von ca. fast 5.000 €. Hand- und Eigenarbeit in dem Umfang sind aber auf Dauer keine Lösung. Im Herbst soll es ein Gespräch mit der Stadt geben, ob die Anlage etwas angehoben werden kann oder ob auch Feinstaub „fressendes“ Moos dazwischen gepflanzt werden kann, das allerdings feucht gehalten werden müsste. Wir erklären uns den starken Bewuchs so, dass umherfliegende Pollen auf den Modulen liegen bleiben, vom Regen runtergespült werden und dann durch das von den Modulen herunterfließende Wasser das Pflanzenwachstum stark aktiviert wird. Interessant ist, dass dort wo keine Module aufgeständert sind das Sedum weitgehend normal gedeiht. Der Zielkonflikt: die Stadt braucht beides: mehr Grün und mehr Solarstrom (Stuttgart hinkt anderen Großstädten hinterher).

Im Herbst werden zwei neue Anlagen in Mannheim auf Kindertagesstätten installiert und weitere neue Projekte in Angriff genommen.

Hier noch ein interessanter Film, der sich in der ARD- Mediathek findet und nach unserer Verantwortung für unsere Enkel und Urenkel fragt:  http://www.ard.de/home/ard/Little_Yellow_Boots/4941810/index.html;

Und ein Lektüretipp für die Ferien: Pinzler/Wessel, Vier fürs Klima – Wie unsere Familie versucht, CO2 – neutral zu leben, München 2018. In diesem unterhaltsamen Bericht ihres Selbstversuchs wird erzählt, was geht und was nicht. Was wirklich wirkt. Was Spaß macht. Und um welche Erfahrungen die vier reicher geworden sind.

In diesem Sinne einen erholsamen aber auch Klima schützenden Sommer

Ihre ÖEG

 

Neues aus der ÖEG: Unterschiedliche Beschäftigungsperspektiven

Liebe ÖEG Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,

in den Monaten Juni und Juli war die Solarstromernte gewaltig  – in den Monaten Juni und Juli fast 1/3 der zu erwartenden Jahresernte! Aber wie bekannt hat der heiße Sommer mit hohen Temperaturen und ausbleibenden Niederschlägen auch seine Schattenseiten – und er ist auch ein Zeichen für den nicht halt machenden Klimawandel. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2017 hat sich auch die Einnahmenseite der ÖEG bei einer Anlage um 5.000 € verbessert. Etwas getrübt werden die Erträge durch eine etwas spät entdeckte mutwillige Abschaltung von Wechselrichtern bei der Anlage in Münsingen. Hier hoffen, wir dass die Haftpflicht den Ausfall übernimmt. Und: wie auf dem Foto zu sehen, war das Pflanzenwachstum auf dem Dach des Hospitalhofs wieder extrem stark – trotz Trockenheit.

Dies bedeutet, dass wir in Sachen „Dachputzete“ aktiv werden müssen. Deshalb die Bitte an alle Mitglieder, die in Stuttgart und Umgebung wohnen und mal über den Dächern von Stuttgart tätig werden wollen, sich unter info@oeeg.de; Stichwort „Dachputzete“ zu melden. Als Termine kommen der kommende Freitag (3.8.2018) ab 15 Uhr oder der nächste Montag (6. August) in Frage. Arbeitsgeräte und Handschuhe werden gestellt.

Und noch zwei sehr erfreuliche Neuigkeiten:

  • auf unsere Stellenausschreibung hin gab es zwei Bewerbungen. Der Vorstand hat die Bewerbungsgespräche geführt und eine einstimmige Entscheidung getroffen: ab dem 1. September wird Dipl. Ing. Sebastian Braun, 27 Jahre alt, Diplom an der TU Dresden (Fakultät Maschinenbau und Elektrotechnik) im Studiengang „Regenerative Energiesysteme“ auf einer 50 % Stelle als technische Assistenz in der Geschäftsführung der ÖEG arbeiten. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Sebastian Braun und über diesen Beschäftigungseffekt des Ausbaus der Erneuerbaren. Wir hoffen damit auch der ÖEG neue Geschäftsfelder im Bereich Energie-Effizienz und Erneuerbare zu erschließen.
  • Verträge für PV – Anlagen auf kirchlichen Kindergärten in Mannheim (2) und Freiburg(1) sind in abschließender Abstimmung.

Ihnen allen einen erholsamen Sommer, nicht nur bei Sonne, auch bei Regen und Wind  – und einen herzlichen Gruß aus Bad Boll

im Namen von Vorstand und Aufsichtsrat der ÖEG

Jobst Kraus